Attraktivität und Erfolg durch Innovation
Attraktivität und Erfolg durch Innovation

            Das winFORS-WERT-Modell

Ein dynamisches Erfolgsfaktorenmodell

 

Das von Robert Silberhorn entwickelte winFORS®-WERT-Modell wurde in seiner Grundform bereits im Jahr 2000 bei einem MBA-Workshop entwickelt und anschließend durch den Einsatz in konkreten Projekten ständig verfeinert.

 

Dem Modell lag die Idee zugrunde ein Werkzeug zu entwickeln, das den Systemgedanken der Vernetzung beinhaltet und die Schwächen vorhandener Managementtools vermeidet.

 

Vorhandene Modelle waren eher statisch angelegt und linear ausgerichtet mit der Entwicklung in eine Richtung entsprechend der angenommenen Ursache-Wirkungs-Beziehung.

 

Dem stellt das winFORS®-Modell ein dynamisches, radial vernetztes System von sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren gegenüber, das die Anforderungen der einzelnen Stakeholder sehr gut berücksichtigen kann und statt Ursache-Wirkungs-Einbahnstraßen "Gegenverkehr" durch in-out-Beziehungen ermöglicht. Das ist für innovative Geschäftskonzepte besonders wichtig, wo man zum Beispiel bei den Absatzkanälen, die bisher immer vom Unternehmen aus in Richtung KUnden gingen, einmal die Gegenrichtung modellieren möchte, wo also die Richtung vom KUnden ausgeht. Es ist damit auch geeignet, moderne Konzepte des Ecosystem Managements und des Touchpoint Managements zu modellieren.

 

Im winFORS®-Modell werden drei Treiber unterschieden, die sich gegenseitig beeinflussen und die in Bezug zu den verschiedenen Anspruchsgruppen des Unternehmens gesetzt werden. Welche Kompetenzen und Leistungen muss das Unternehmen heute und in Zukunft in Bezug zu seinen Anspruchsgruppen beherrschen und wie werden die einzelnen Werttreiber eingesetzt? Das sind die Fragen, die sich jedes Unternehmen für die Gestaltung seiner Zukunft stellen muss.

 

Heute liegt mit dem winFORS®-Modell ein leistungsfähiges Werkzeug vor, mit dem strategische Erfolgsfaktoren systematisch identifiziert, konzipiert und umgesetzt werden können. Es ist insbesondere auch für die Transformation und Anpassung von Unternehmen an geänderte Umwetlbedingungen hilfreich, wie sie durch die Digitalisierung vieler Lebensbereiche und durch andere technologische, soziale, politische und wirtschaftliche Entwicklungen und Trends ausgelöst werden. Das winFORS®-Modell kann hier sehr vorteilhaft für die Gestaltung neuer Konzepte und Geschäftsmodelle eingesetzt werden.

 

Die Kurzform des Modells beinhaltet die Kompetenz-, die Leistungs- und die Werttreiber. Im Mittelpunkt des Modells stehen die Stakeholder (Anspruchsgruppen) des Unternehmens. Alle Modell-Komponenten sind miteinander vernetzt. Wichtig sind die in-out-Beziehungen zwischen den Elementen des Modells.

Kompetenztreiber

Zu den Kompetenztreibern zählen wir die drei Treiber

  • Wissen (Wissensmanagement)
  • Innovationsfähigkeit (Innovationsmanagement) und
  • Netzwerke (Kooperationsmanagement, Beziehungsmanagement)

Diese drei Treiber, deren Anfangsbuchstaben den ersten Teil von "winFORS" bilden, spielen auch bei Förderprojekten, insbesondere natürlich bei Innovationsprojekten, eine herausragende Rolle.

Mit jedem Innovationsprojekt wird auch neues Wissen erzeugt, mit dem der Stand der Technik in der einen oder anderen Form erweitert wird. Wird dieses neue Wissen in Form neuer Produkte oder Prozesse dann erfolgreich im Markt umgesetzt, dann sprechen wir von Innovation. Innovationsprojekte sind heute nur noch in Einzelfällen ohne Netzwerke denkbar: Vernetzung mit anderen Unternehmen, mit Instituten oder mit der Crowd (open innovation).

Leistungstreiber

Aufgabe des Managements ist es Leistung zu erzeugen. Die Kompetenzen des Unternehmens müssen sozusagen auf den Boden gebracht werden.

 

Aufgabe der Führung ist es, auf der Basis einer Strategie die Ressourcen so zu organisieren, dass Leistung entsteht, die den Anforderungen und Erwartungen der Stakeholder gerecht wird.

WERT-Treiber

Die Werttreiber hängen von der Perspektive der jeweiligen Anspruchsgruppe ab: Eine traditionelle Sichtweise fordert, dass sich der Unternehmenswert gut entwickelt. Der Unternehmenswert kann bei dieser Sichtweise durch den abgezinsten Cashflow ermittelt werden. Dieser ergibt sich aus Einzahlungen minus Auszahlungen, abgezinst mit dem Risikofaktor über die Zeit. Der finanzielle Unternehmenswert spiegelt vor allem die Sichtweise der Kapitalgeber. Aber auch für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten ist dieser Aspekt wichtig, spiegelt er doch die Stärke des Unternehmens wider.

 

Neben der finanziellen Wert-Perspektive gibt es aber auch andere Wert-Aspekte, die das Unternehmen für einzelne Anspruchsgruppen darstellen soll: So kann ein Wert-Aspekt der Öffentlichkeit sein, dass ein Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt und damit einen Beitrag (Nutzen, Wert) für die soziale Gemeinschaft leistet - damit ist das Thema Corporate Social Responsibility angesprochen.

 

Immer geht es uns dabei darum, den Nutzen für bestimmte Anspruchsgruppen zu mehren (=Wachstumsaspekt) mit wirtschaftlichem Einsatz der Mittel (=Effizienz) und bei Beherrschung der dabei auftretenden Risiken (=Risikobeherrschung) unter Berücksichtigung des Zeitaspeks (=Timing). Aus den Anfangsbuchstaben der vier Zielsetzungen, die in Klammern gesetzt sind, ergibt sich das Wort "WERT" als Bestandteil des winFORS-WERT-Modells.

Management Consulting

Robert Silberhorn, MBA

 

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